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In the Beginning was the Command Line

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Vor kurzem las ich das Essay „In the Beginning was the Command Line“ von Neal Stephenson. In diesem 36.329 Wörter langem Text aus dem Jahr 1999 schafft es der Autor gesellschaftliche Phänomene wie Kulturlosigkeit, Amerikanisierung, den Wunsch vieler Menschen belogen zu werden und so weiter dadurch zu beleuchten, indem er von den Unterschieden diverser Betriebssysteme ausgeht. Er postuliert drei Arten nicht-technischer Natur von Betriebssystemen, nämlich Microsoft/Apple-Artige, GNU/Linux-Artige und BeOS-Artige. Also Betriebssysteme hinter denen viel Geld und viele Interessen stehen, dass sie angebracht werden, andere, die frei verfügbar sind, aber die einem auch keiner aufschwatzt und Nischenbetriebssysteme die gut und günstig sind, aber von deren wirtschaftlichen Absetzbarkeit nicht einmal die Hersteller überzeugt sind. Ein wirklich gelungener Text der zum Nachdenken und Schmunzeln anregt. Zum Schmunzeln vor allem dann, wenn man GNU/Linux-User ist. Ein paar technische Fehlgriffe (X Windows, XEmacs ist eine GUI für Emacs) darf man dem Autor verzeihen und auch die hündische Glorifizierung von GNU/Linux ist in Anbetracht der Tatsache, dass 1999 Windows technisch unbestreitbar ein Haufen Scheiße war und MacOS ebenso, GNU/Linux aber gerade im Aufschwung, mit einem Augenzwinkern zu verkraften.

Written by tweev

2009-12-01 um 22:17

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