tweev

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Intelligenz

with 3 comments

Intelligenz ist nicht ein Maß für unser Wissen, sondern für unsere Einstellung gegenüber Erkenntnis.

Written by tweev

2008-07-06 um 17:53

Veröffentlicht in Philosophie

3 Antworten

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  1. Sehr schön gesagt😉

    Achter

    2008-09-08 at 18:24

  2. Also Deine Einstellung zur Erkenntnis möchte ich haben… Per se alles nicht streng Wissenschaftliche als ungültig abzukanzeln zeugt nicht von einer offenen Einstellung gegenüber Erkenntnis.

    Die Aufgabe des Naturwissenschaftlers ist es jedoch, gleichzeitig offen und kritisch zu sein. Diejenigen, die offen sind, werfen den kritischen vor, engstirnig zu sein und geraten dabei in Gefahr, naiv zu werden. Diejenigen, die kritisch sind, werfen den offenen vor, naiv zu sein und geraten dabei in Gefahr, zu engstirnig zu werden.

    Gefragt ist die richtige Balance zwischen beiden. Per se alles als ungeeignet abzukanzeln kann nicht der richtige Weg sein.

    Poster

    2009-03-28 at 19:23

    • Welche Art Erkenntnis zu gewinnen, außer wissenschaftliche Methodik soll denn sonst Gültigkeit haben? Bitte bedenke, dass ich in diesem Kontext wissenschaftliche Methodik nicht mit Laborexperiment gleichsetze. Vielmehr geht es darum, sich bewusst zu sein, dass man in der eigenen Wahrnehmung häufig irrt. Dass es aber zum Glück einen Apparatus gibt, der einem ermöglicht, diese Irrtümer zu minimalisieren.

      Was meinst du mit „offen sein“? Alles, demgegenüber ich offen bin, ist prinzipiell durch erforschen falsifizierbar. Warum sollte man gegenüber Erkenntnissen Dritter (oder Dingen die als solche ausgegeben werden) offen sein, die sich dieser Prüfung per Definition entziehen? Das ist ein Paradebeispiel für Naivität.

      Und ja, alles was Teil dieses Universums ist, lässt sich auf diese Art und Weise betrachten. Auch so etwas wie Gefühle. Zum Beispiel nehme ich nicht einfach so an, dass jemand mich liebt. Dafür benötige ich experimentelle Messergebnisse. Zum Beispiel wie sich die Person mir gegenüber verhält in diversen Situationen. Das hört sich entmenschlicht an, aber ist in Wirklichkeit das, was jeder von uns ständig macht. Wer das nicht macht, wird schnell zum sozialen Außenseiter, weil er oder sie ständig seine Mitmenschen nicht passend zu den Beobachtungen die er oder sie macht (oder machen müsste) behandelt.

      tweev

      2009-10-07 at 20:17


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