Italy blocks The Pirate Bay

2008-08-10

Because Italian ISPs do not resolve the IP to thepiratebay.org, italian internet users are having a hard time making full use of their internet connection. If I were an italian, I’d think about sueing my ISP, because they do not deliver what I paid for. Anyway, I just wanted to copy and paste the article from thepiratebay.org what italian users should do now. Distribute information over a big number of sources is a good way to bypass this anti-democratic attempts of shutting down free speech.

So, here follows the article from thepiratebay.org (http://thepiratebay.org/blog/123):

Fascist state censors Pirate Bay

We’re quite used to fascist countries not allowing freedom of speech. A lot of smaller nations that have dictators decide to block our site since we can help spread information that could be harmful to the dictators.

This time it’s Italy. They suffer from a really bad background as one of the IFPIs was formed in Italy during the fascist years and now they have a fascist leader in the country, Silvio Berlusconi. Berlusconi is also the most powerful person in Italian media owning a lot of companies that compete with The Pirate Bay and he would like to stay that way - so one of his lackeys, Giancarlo Mancusi, ordered a shutdown of our domain name and IP in Italy to make it hard to not support Berlusconis empire.

We have had fights previously in Italy, recently with our successful art installation where we had to storm Fortezza in order to get our art done. And as usual, we won. We will also win this time.

We have already changed IP for the website - that makes it work for half the ISPs again. And we want you all to inform your italian friends to switch their DNS to OpenDNS so they can bypass their ISPs filters. This will also let them bypass the other filters installed by the Italian government, as a bonus. And for the meanwhile - http://labaia.org works (La Baia means The Bay in Italian).

And please, everybody should also contact their ISP and tell them that this is not OK and that the ISPs should appeal. We don’t want a censored internet! And the war starts here…


Piracy is Good?

2008-05-11

Piracy is Good?” ist ein interessanter, ca. 60 Minuten langer Vortrag von Mark Pesce, über das Potential, das “Hyperdistributing”, so nennt er das Verteilen von Inhalten über ein Netzwerk wie Bittorrent, für Produzenten und Werbetreibende hat, und wie diese Parteien das Potential verkennen, weil sie keine Werbestrategien dafür entwickeln. Wirklich sehenswert und selbst auch über Bittorrent zu beziehen.

In diesem Zusammenhang passt auch der Vortrag Copyright vs Community in the Age of Computer Networks von Richard Stallman hier her.

Pesce konzentriert sich eher auf die wirtschaftlichen und technsichen Aspekte von File-Sharing aus der Sicht der Produzenten und Werbetreibenden, während Stallman auf die idealistischen und ethischen Aspekte aus der Sicht der User eingeht.


Der Plan, Microsoft zu zerstören

2008-05-10

Jeder der sich mit IT ein wenig beschäftigt, wird früher oder später über die Firma Microsoft (MS) aus Redmond stolpern. Die Geschäftspraktiken von MS waren und sind ständig an der Grenze zur Illegalität, oft wurde sie auch überschritten. MS musste zwar deshalb schon des öfteren Strafe zahlen, darunter auch so große Summen wie knapp unter 500 Millionen Euro, doch alles in allem macht die unsympathische Firma trotzdem Rekordgewinne. Zumindest mir kommt es so vor, als ob jede andere IT-Firma, egal ob klein, mittelständisch oder Global-Player, gut daran bedient wäre, wenn Microsoft Konkurs anmelden muss und ein für alle mal ihre Pforten schließt.

Der Plan scheint so simpel, dass die Vermutung, andere Firmen wollen doch nicht, dass MS pleite geht, zulässig ist. Hier kommt also der Plan: Große Firmen und alte Feinde von MS wie IBM, Sun, Redhat und HP gründen eine Tochterfirma, die könnte z.B. “Killerbee” heißen, und attackieren mit dieser Firma eine Cash-Cow von MS nach der anderen. Man muss nämlich wissen, dass MS ein unglaublich verschwenderisches Geschäftsmodell verfolgt: Man startet mit einem Produkt, welches man durch geschickte/illegale marktwirtschaftliche Praktiken zum Verkaufsschlager macht. Mit dem Geld, das man dadurch verdient, erzeugt man wiederum ein Produkt, das man wieder so etabliert, jedoch hat dieses neue Produkt eine weitere Eigenschaft: Es ist so konzipiert, dass man, sobald man damit eine nicht zu vernachlässigend große Menge an Daten produziert hat, oder es so in den eigenen Arbeitsablauf integriert ist, nicht mehr auf ein anderes, gleichwertig gutes Produkt einer anderen Firma umsteigen kann, da nur die Produkte von MS mit den bereits produzierten Daten umgehen können bzw. sich nur Produkte von MS in die bereits aufgebaute Infrastruktur integrieren. Ab diesem Zeitpunkt ist das ganze ein Selbstrenner. Sobald die Kriegskassen leer werden, wird ein Upgrade angekündigt und der Support für die alten Produkte eingestellt. Die Kunden werden so gezwungen die neuen Produkte zu kaufen und wieder wird eine Cash-Cow gemolken. MS hat zwei dieser Cash-Cows: MS Windows, das Betriebssystem und MS Office, die Office Suite. Killerbee könnte viele Entwickler beschäftigen, die nichts anderes machen, als freie Software zu entwickeln, die dann konkurrenzfähig zu den MS Produkten werden. Als Codebasis für den Windows-Killer empfiehlt sich GNU/Linux. Hier müssten Verbesserungen im Bereich der Benutzerfreundlichkeit der grafischen Oberfläche geschehen. Außerdem müssen Kooperationen mit Hardwareherstellern erfolgen, offene Spezifikationen ihrer Hardware zu veröffentlichen und auf die Verwendung von proprietärer Firmware für den Betrieb ihrer Hardware zu verzichten. Eventuell hilft es auch, das Wine-Projekt zu unterstützen, um Windowsanwendungen auch unter GNU/Linux und Mac OS X verwenden zu können. Das kann in meinen Augen jedoch nur als Übergangslösung dienen. Besser ist es, die Programme auf die anderen Plattformen zu portieren. Das werden die Hersteller allerdings erst dann machen, wenn genügend Leute die Plattformen verwenden.

Die zweite Cash-Cow die zu attackieren ist, ist MS Office. Als Codebasis hierfür bietet sich OpenOffice an. Hier muss in meinen Augen ebenfalls viel an der Benutzerfreundlichkeit, der gefühlten Geschwindigkeit und vor allem, der Platformunabhängigkeit getan werden. Unter GNU/Linux mit X und Windows läuft OpenOffice zur Zeit. Unter Mac OS X nicht, bzw. nur wenn man X zusätzlich installiert und ausführt. An der Portierung auf Mac OS X mit Rücksicht auf eine möglichst nahtlose Integration in die Aqua-Oberfläche arbeitet zur Zeit nur ein einziger Entwickler. Dabei wäre meiner Meinung nach eine Office-Suite die unter GNU/Linux, Mac OS X und Windows gleichermaßen läuft, die selbe Version und Features hat und einfach untereinander komplett austauschbar ist, eine absolute Killerapplikation.

Noch einmal kurz zusammengefasst, was zu tun ist:

GNU/Linux

  • Eine konsistente Oberfläche, die noch benutzerfreundlicher ist. Hier bietet sich Gnome an.
  • Noch besserer Hardware-Support. Hardware-Herstellern nahe legen, Spezifikationen offen zu legen und keine proprietäre Firmware zu verlangen.
  • Vorallem HP sollte sich darum kümmern, GNU/Linux auf PCs vor zu installieren.

OpenOffice

  • Schnellere gefühlte Geschwindigkeit
  • Konsistenter Look and Feel unter jeder Plattform
  • Echte Plattformunabhägigkeit mit nahtloser Integration in den bestehenden Desktop.

Zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass die Kunden durch das neue System auch Aufklärung erhalten sollten, was Freiheit in Bezug auf Software bedeutet und warum sie darauf bestehen sollten. Auch das wird helfen, vor allem die Hardwareunterstützung von Linux, dem Kernel des GNU/Linux Betriebsystems, voranzubringen.


Künstler, die ich boykottiere

2008-04-29

Der offene Brief von rund 200 prominenten Künstlern und sonstigen Rechteinhabern an Fr. Merkel, mit der Bitte den bösen Raubkopierern einen Riegel vorzuschieben, macht es mir NOCH leichter, diverse Künstler, Labels, Verlage etc. zu boykottieren.

Die Liste der Künstler, von denen ich nicht einmal mehr geschenkt ein Werk entgegennehme, anhöre oder schaue, befindet sich am Ende dieses Dokuments.

Ein offener Brief, dem ich mich anschließe, kann hier heruntergeladen werden.


Einfache Verschlüsselung unter MS Windows

2008-02-24

Installation von bcrypt

  1. Download von bcrypt:
  2. Ordner erstellen:
    Am Desktop einen Ordner namens bcrypt erstellen.
  3. bcrypt.exe und zlib.dll aus ZIP-Archiv extrahieren:
    • Zum heruntergeladenen ZIP-Archiv navigieren und daraufklicken, Rechtsklick auf bcrypt.exe machen und auf “kopieren” klicken. Danach den Ordner bcrypt am Desktop öffnen und durch Rechtsklick und Klick auf “einfügen” dort einfügen.
    • Das Selbe für die Datei zlib.dll, welche sich ebenfalls im ZIP-Archiv befindet, machen. bcrypt.exe und zlib.dll müssen beide im selben Ordner liegen.
  4. ZIP-Archiv löschen:
    Das ZIP-Archiv kann nun gelöscht werden.

Daten verschlüsseln

  1. Ordner bcrypt (am Desktop) öffnen und das Fenster ungefähr halb so groß wie den Bildschirm machen.
  2. In einem zweiten Fenster, das die andere Hälfte des Bildschirms bedeckt, zur Datei navigieren, die verschlüsselt werden soll
  3. Auf die Datei klicken, gedrückt halten und diese auf die Datei bcrypt.exe im bcrypt-Ordner ziehen. Es wird sich ein Fenster öffnen, in das man das gewünschte Passwort zweimal eingeben muss. Groß- und Kleinschreibung muss beachtet werden. Apfelbauhm und apfelBAum sind nicht die selben Wörter. ACHTUNG! Lass dir beim Eintippen nicht über die Schulter schauen, da das Passwort angezeigt und nicht wie sonst üblich durch Sterne ersetzt wird.
  4. Die verschlüsselte Datei bekommt die Dateiendung .bfe. Die unverschlüsselte Datei wird gelöscht. Wenn das nicht gewünscht wird, muss man sie vorher woanders hinkopieren und die obigen Schritte mit der Kopie durchführen.

Daten entschlüsseln

  1. Ordner bcrypt (am Desktop) öffnen und das Fenster ungefähr halb so groß wie den Bildschirm machen.
  2. In einem zweiten Fenster, das die andere Hälfte des Bildschirms bedeckt, zur Datei navigieren, die entschlüsselt werden soll
  3. Auf die Datei klicken, gedrückt halten und diese auf die Datei bcrypt.exe im bcrypt-Ordner ziehen. Es wird sich ein Fenster öffnen, in das man das Passwort eingeben muss. Groß- und Kleinschreibung muss beachtet werden. Apfelbauhm und apfelBAum sind nicht die selben Wörter. ACHTUNG! Lass dir beim Eintippen nicht über die Schulter schauen, da das Passwort angezeigt und nicht wie sonst üblich durch Sterne ersetzt wird.

Links

Bcrypt-Website: http://bcrypt.sourceforge.net/
Informationen zum verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus: http://de.wikipedia.org/wiki/Blowfish
Alternative zu Bcrypt: Truecrypt


GPG für Windows-User

2008-02-18

Viele von uns schreiben täglich E-Mails. Diese werden über fremde Server geschickt und landen dann hoffentlich bei der richtigen Person, ohne, dass sie zuvor von einem Bösewicht abgefangen, gelesen und manipuliert werden. Oder wir bekommen E-Mails, lesen und beantworten sie und vertrauen darauf, dass der Absender, der uns angezeigt wird, der tatsächliche Absender ist. Das alles ist ungefähr so, wie nicht-unterzeichnete Briefe ohne Kuvert zu verschicken. Das würde doch auch kein Mensch machen, oder?

Aber was soll man tun?

Mit dem GNU Privacy Guard kann man dieses stille Hoffen aufgeben und auf kryptographische Algorithmen vertrauen. Leider wusste ich nie, wie man GPG auf MS Windows-Betriebssystemen einsetzt, aber heute habe ich dieses gutes How-To gefunden.

Gerade habe ich den Thunderbird-Teil nachvollzogen; zwei Links sind tot.
GnuPG ist hier und Enigmail ist hier herunterzuladen.

GNU/Linux- bzw. Unix-Usern kann ich KMail mit Kgpg empfehlen. Die Integration ist so trivial, dass es kein How-To verlangt.


Psi und GMX

2008-01-27

Dieses Kurze HowTo soll zeigen, wie man Psi so konfiguriert, dass man einen GMX-Account als Jabber-ID mit ICQ-Transport verwenden kann.

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Pidgin und GMX

2008-01-27

Eine GMX-E-Mailadresse ist zusätzlich auch eine Jabber-ID. Man kann sie mit jedem XMPP-fähigem IM-Client verwenden. Diese Seite beschreibt, wie man Pidgin dafür konfigurieren muss. Außer Pidgin kann man auch zum Beispiel Psi verwenden.

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Arch Linux on Aopen Barebook 1551

2008-01-27

Welcome

This HowTo is going to show, how I installed Archlinux 0.7.2 codename “Gimmick” on my AOpen Barebook 1551.

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