
Dass Christopher Hitchens rockt, wusste ich schon länger. Aber Stephen Fry ownt auch ganz schön.
Part 1 of 5
http://www.youtube.com/watch?v=PvZz_pxZ2lw
Part 2 of 5
http://www.youtube.com/watch?v=LFTj9n40rNo
Part 3 of 5
http://www.youtube.com/watch?v=O-q8US0QRs4
Part 4 of 5
http://www.youtube.com/watch?v=KQRkfZzyfcU
Part 5 of 5
http://www.youtube.com/watch?v=i391gBoEo58
Gefunden auf http://richarddawkins.net/article,4580,n,n
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Tags: Catholic, Christopher Hitchens, Church, Debate, Steven Fry
Der Antichrist
Ich komme gerade aus dem Kino, wo ich Der Antichrist sah. Ich fand den Film sehr gut. Die Bilder sind unglaublich, die Handlung ist gut, die Umsetzung extrem. Wer kein Problem damit hat, minutenlang das Szenario auf sich wirken zu lassen, wird mit diesem Film sehr zufrieden sein.
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Tags: Antichrist, Charlotte Gainsbourg, Film, Kino, Willem Dafoe
Standard-Forum
Ich bin überrascht. Zwei Postings von mir bezüglich des Amoklaufs in einer amerikanischen Militärbasis wurden grün bewertet! Eines sogar sehr deutlich! Zuerst das sehr deutlich als grün bewertete: Jemand schreibt, dass dafür doch auch die Vorgesetzten verantwortlich sind. Meine Antwort: „Nope, verantwortlich ist derjenige, der den Abzug betätigt.“ Eigenverantwortung ist also doch noch etwas, mit dem die Leute etwas anfangen können. Nachdem ansonsten doch immer erstmal Videospiele, Filme, die Gesellschaft, der Glaube oder sonstwas Schuld ist, aber sicher nicht der, der sich entscheidet auf jemanden zu zielen und abzudrücken, überrascht mich das doch ein bisschen.
Das zweite Posting ist nicht deutlich grün, aber immerhin grün:

Für Menschen, die auf Bildern nichts lesen können:
LingLom: Es werden nun hoffentlich sämtliche Waffen auf US-Basen verboten. Weltweit. o-O
Ich: Ja, hoffentlich. Wenn man dem Amokläufer verbietet eine Waffe auf das Grundstück zu bringen, wird er sicher nicht amoklaufen. Ich meine, es ist doch logisch, dass jemand der im Begriff ist mehrere Morde zu begehen auf alle Fälle aber trotzdem die Hausordnung beachten wird. Dazu gibt’s sogar schon Berichte, wie gut Gun Free Zones Menschen beschützen können: http://www.youtube.com/watch?v=S7pGt_O1uM8
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Tags: Amoklauf, Texas
Seltsamer Weise kann ich zu dem Artikel auf brightsblog nichts mehr posten, deshalb habe ich meine letzte Antwort hier geschrieben. Sobald das Problem behoben ist, wird im ursprünglichen Artikel verlinkt bzw. dieser Text dort hineinkopiert.
Verlauf der Diskussion:
Harald
Ich
Harald
Hallo Harald,
diese Auslegung des Wortes „Theorie“ ist keine Ausrede, sondern die im wissenschaftlichen Kontext gängige Interpretation. Im täglichen Sprachgebrauch ist das, was man unter „Theorie“ versteht, etwas anderes. Das führt oft zu Missverständnissen. Ähnlich wie das Wort „Quantensprung“ im wissenschaftlichen etwas sehr kleines ist, in der Alltagssprache aber fast ausschließlich für große Veränderungen, Fortschritte und der gleichen gebraucht wird.
Du hast Recht, dass sich nicht vorhersagen lässt, wie die Flora und Fauna in 10 Millionen Jahren aussieht. Es könnten klimatische Veränderungen auftreten, die Entwicklungen begünstigen, die wir nie vermutet hätten. Die Dinosaurier waren sicher auch überrascht, als sie, aller Wahrscheinlichkeit nach durch den drastischen Klimawandel, ausgelöst durch einen Kometeneinschlag, ausstarben.
Continue reading ‘Kommentar zu „Bibel entert Biounterricht“’
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Tags: Biologie, Darwin, Evolution, Kreationismus, Theorie, Wissenschaft
Audimax-Besetzung
Gestern war ich für ein paar Stunden im besetzten Audimax der Universität Wien um mir ein Bild von der dortigen Situation zu machen. Insgesamt kam mir die Veranstaltung doch sehr zivilisiert vor. Nicht sonderlich zugemüllt, keine besoffenen Menschen. Einfach nur viele Leute die im Audimax sitzen, sich Vorträge anhören, zustimmen oder oder nicht. Einmal war ein Mann mit Gitarre auf der Bühne und hat Lieder gespielt. Wahrscheinlich um die Moral zu stärken. Zwei Fotos habe ich auch gemacht. Leider ist die Qualität bescheiden, da mein Mobiltelefon nur eine sehr schlechte Kamera hat.

Mit T-Shirts wie diesem machte man sich bei dieser Demonstration hauptsächlich Freunde.

Mit einer der Ikonen des Kapitalismus, nämlich Starbucks Kaffee aber seltsamerweise anscheinend nicht wirklich Feinde. Kann man denn Kapitalismus wirklich abschaffen?
Dem was ich unter Kapitalismus verstehe kann man sich meiner Meinung nach nicht entziehen. Wenn man Menschen betrachtet, so fällt einem auf, dass die meisten im Allgemeinen möglichst viel Geld/Güter/Dienstleistung durch möglichst wenig Arbeit verdienen wollen. Das ist auch ganz natürlich, wenn man bedenkt, wieso wir hier sind. Wir leben nicht im Garten Eden, sondern wie jeder Organismus kämpfen auch wir ums Überleben. Es geht darum, Ressourcen optimal zu verwerten. Und Ressourcen sind in diesem Zusammenhang alles was uns am Leben hält. Jede Kalorie (bzw. jedes Joule) die wir über Nahrung zu uns nehmen ist schon Ressource und darf nicht verschwendet werden. Aus diesem Grund schmecken uns auch süße und fettige Sachen so gut. Man hat sehr viel Brennwert für wenig Arbeit. Wenn man sich entscheiden kann, ob man viel Anstrengung auf sich nimmt, um an die wertvollen Joule zu kommen, oder wenig Anstrengung, dann sind wir evolutionär drauf geprägt das zu tun, was weniger anstrengend ist. Wenn jemand mehr Anstrengung auf sich nimmt, dann kann er auch eine höhere Ausbeute an Brennwert erwarten. Oder anders ausgedrückt, das Verhältnis A/B (Anstrengung/Brennwert) ist immer dann attraktiver, wenn es gegen 0 geht. Im Kapitalismus kann man sowohl A als auch B variieren. Je mehr ich mich anstrenge, desto mehr Brennwert erhalte ich.1 Wann man nun versucht diesen Mechanismus auszuschalten, in dem man eine der beiden Variablen fixiert, dann findet man sich entweder als Sklave wieder, oder im Sozialismus. Ein Sklave hat ein fixiertes A, und B wird so gehalten, dass der Sklave gerade nicht stirbt. Das Verhältnis von A zu B wird also gewaltsam auf einem möglichst für den Sklaven schlechten Wert gehalten. Im Sozialismus hält man B konstant, was dazu führt, dass jeder wieder seinen angeborenen Regulator anwirft und versucht, A/B möglichst gegen 0 gehen zu lassen. Leider ist aber das einzige was zu variieren ist A und somit schraubt man dieses möglichst auf 0 herab. Und keiner kann einem einen Vorwurf machen, so sind wir nun mal, wir könnten nicht einmal anders sein. Dennoch ist sowohl in der Sklaverei wie auch im Sozialismus der vorhin beschriebene Mechanismus des Kapitalismus aktiv. Es gibt somit in meinen Augen also gar nichts anderes als Kapitalismus. Es gibt nur schlechten und guten. Der schlechte ist jeder, der irgendwie reguliert wird. Wo also A oder B versucht wird festzuhalten, oder gewisse Werte nicht zu unter- oder überschreiten. Der gute ist der, der nicht reguliert wird, wo jeder Mensch A und B nach eigenem Belieben frei wählen kann2.
Der Versuch Kapitalismus abzuschaffen ist somit immer mit Gewalt verbunden, da Menschen entgegen ihrer Natur handeln müssen. Mit welcher Gewalt Kapitalismus am effektivsten zu bekämpfen ist, ist wahrscheinlich jedem klar, totalitäre Regierung. Sowohl nationale (Nazis) als auch internationale (Kommis) Sozialisten bezeichnen sich als Feinde des Kapitalismus. Jede weniger totalitäre Regierung ist aber nur eine Abschwächung ihrer totalen Form, also auch ein Feind von Kapitalismus und somit Freiheit, nur eben nicht unbedingt Todfeind, sondern nur der nervige Arbeitskollege dem in den Kaffee gespuckt wird.
1: Allerdings nur auf mich selbst bezogen. Angenommen die einzige Qualität die einen Arbeitnehmer auszeichnet sei Körperkraft, dann werde ich bei gleicher Anstrengung immer weniger Brennwert verdienen, als ein stärkerer Konkurrent. Trotzdem erhalte ich mehr, wenn ich mehr mache und weniger, wenn ich weniger mache.
2: Natürlich kann man B nicht direkt frei wählen, sondern nur indem man A variiert. Trotzdem ist es aber nicht konstant.
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Tags: Audimax, Besetzung, Kapitalismus, Uni Wien
Real-Life Batman
Wer hat „Batman – The Dark Knight“ nicht gesehen? Der Film war extrem gut. Ich erinnere an die Szene in der Batman den chinesischen Verbrecherboss aus China entführt und gefesselt vor der Polizeistation von James Gordon deponiert. Ein Mensch, der in jeder Judikation dieses Planeten als Verbrecher gilt flüchtet sich in einen anderen Staat und nutzt diplomatische und bürokratische Hürden aus, um der Justiz zu entgehen. Eine Privatperson, in diesem Fall Batman ignoriert diese Hürden und setzt den Verbrecher der Justiz aus. Wer hat damit ein Problem? Ich jedenfalls nicht. Wenn der Verbrecher sich ungerecht behandeln fühlt, kann er ja Batman wegen Entführung und Freiheitsberaubung verklagen. Wenn aber im Sinne des Volkes entschieden wird, so denke ich, wird er damit keinen Erfolg haben.
Ersetzt man Batman durch André Bamberski, den chinesischen Verbrecherboss durch Dieter K. und China durch Deutschland, erhält man ungefähr diese Story:
http://derstandard.at/fs/1254312202607/Fall-K-Entfuehrungsopfer-in-U-Haft-genommen.
Ich jedenfalls ziehe den Hut vor André Bamberski. Gut gemacht.
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Bildung ist ein Menschenrecht
Heute habe ich ungefragt eine E-Mail von GRAS erhalten. In dieser E-Mail geht es darum, dass anscheinend einigen Studenten unrechtmäßig Studiengebühren verrechnet wurden. In Österreich ist die Situation zur Zeit zusammengefasst in etwa die: Wer in der Mindeststudienzeit ist bezahlt keine Studiengebühren, wer zu lange für das Studium braucht, bezahlt. Natürlich ist es nicht ganz so einfach, es gibt noch eine Reihe von Paragraphen und Klauseln, wann und wann nicht man Studiengebühren von etwa 360 Euro pro Semester zu bezahlen hat.
Natürlich sind die GRAS dafür zu loben, Studenten zu ihrem Recht zu verhelfen, allerdings ist in der besagten E-Mail eine Formulierung, die doch etwas seltsam erscheint:
Abgesehen davon, dass Bildung ein Menschenrecht ist und unserer Meinung nach für alle Menschen kostenlos sein sollte, ist es das Mindeste, dass die bestehenden Gesetze eingehalten und von den Universitäten korrekt vollzogen werden.
Kostenlos? Wie soll das gehen? Die Universitätsgebäude müssen im Winter auch geheizt werden, Professoren wollen ihr Gehalt und das Wasser in den Leitungen fällt auch nicht vom Himmel. Ok, das vielleicht schon, aber in dieser Form möchte ich es jedenfalls nicht trinken.
Was die GRAS eigentlich mit „kostenlos“ meint ist „von jemand anderem (meist unfreiwillig) bezahlt“. Es ist doch ganz einfach zu verstehen. Man muss sich nur merken: Nichts auf dieser Welt ist kostenlos.
In diesem kurzen Absatz versteckt sich aber noch eine logische Tücke, nämlich dass Bildung ein Menschenrecht ist. Warum das keinen Sinn macht, hat Marko Kloos in health care as a human right, part the 58th hervorragend beschrieben. Hier möchte ich nur einen Absatz aus seinem Artikel etwas modifiziert (hervorgehoben) zitieren:
A human right only requires that people leave you alone to exercise it, not that they work for you, whether you give them money for their work or not.
Freedom of speech is a human right. Freedom of association is a human right. Free exercise of religion is a human right. Free lectures and chalkboards aren’t.
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Regierung und Konzerne
„Enjoy your government control!“ — „Enjoy your corporate control!“ So endete eine Diskussion in einem Online-Foren, welches ich häufig besuche. Es ging darum, welches das kleinere Übel sei, von einer Regierung kontrolliert zu werden, oder von übermächtigen Konzernen. Also was ist schlimmer, Big Bad Goverment (BBG) oder Big Bad Corporations (BBC)?
Das BBG schlimm ist, ist wahrscheinlich kaum der Rede wert. Schließlich ist es die Regierung, die die Bevölkerung zu etwas zwingen kann. Zum Beispiel Teile ihres Vermögens herzugeben oder für eine gewisse Zeitperioden gewisse Arbeiten verrichten zu müssen. Wer nicht nachgibt wird bestraft.
Aber wie kann ein Konzern groß und böse werden? Konzerne können einem auf die Nerven gehen, aber niemand zwingt einen mit ihnen Handel zu treiben. Wenn mir Praktiken einer Firma missfallen, dann kaufe ich nichts von denen. Manchmal ist das mühsam, aber es ist immer straffrei möglich. Wenn mir im Gegensatz dazu die Praktiken der Regierung nicht gefallen kann ich nicht einfach sagen, dass ich diverse ihrer Services nicht mehr in Anspruch nehmen möchte und daher weniger Steuern bezahlen will.
Wie soll also diese „Corporate Controll“ aussehen? Ich denke, dass das wenn überhaupt nur dann möglich ist, wenn Regierung anwesend ist. Dann nämlich können Konzerne die reich genug sind Regierungen einfach kaufen, teilweise oder als ganzes, und über diesen Umweg sich dann Wettbewerbsvorteile erhaschen oder Menschen zum Handel mit ihnen zwingen. Wie bei den Simpsons, als Homer und Burns auf Kuba sind und die Duff-Bier-Werbung lautet: „Trink Duff, oder du bist tot!“
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Misik-Kritik 98
Das ist natürlich nicht die 98. Kritik an Robert Misiks Videocasts. 98 bedeutet, dass hier der 98. seiner Videocasts gesenft wird, also mein Senf dazugeben wird.
In seinem von ihm vorgetragenen Text „Meine Revolution“ führt er sein eigenes Erleben des ereignisreichen Jahrs 1989 aus und versäumt es nicht die sozialistischen Diktaturen des östlichen Europas zu kritisieren. Zu Recht, keine Frage. Was mir allerdings inkonsistent erscheint ist, dass er in Folge 97 sich für den verpflichtenden Kindergarten ab dem 4. Lebensjahr aussprach, um etwaige Defizite in der deutschen Sprache auszugleichen. Das ist selbstverständlich nur gut gemeint und in seinen (und vielen anderen Augen) zum Besten der Betroffenen. Allerdings hat es doch einen gewissen Zwangscharakter, dass Eltern jetzt nochmal zwei Jahre weniger darüber entscheiden können, welche Institutionen ihre Kinder zu besuchen haben. Aber wie Herr Misik beruhigt, an diesen Zwangscharakter wird man sich schon gewöhnen.
Ist es nicht ironisch, dass die Partei(en) dieser Diktaturen auch nur das Beste im Sinn hatten, als sie es verboten auszureisen, oder zu demonstrieren? Damals brauchte man doch auch keine Panik zu haben und an den Zwangscharakter dieser Maßnahmen wird man sich doch schon gewöhnen, oder nicht? Macht es überhaupt einen Unterschied, ob man sich daran gewöhnt zu etwas gezwungen zu werden? Ich denke nicht. Es bleibt Unrecht, egal ob es sich um Kindergarten- oder Schulpflicht oder um Im-Inland-bleiben-Pflicht handelt.
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